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News / 14.12.2011

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Technik: Latein

Art: Gesellschaftstanz, Turniertanz, Paartanz

Musik: Lateinamerikanische Musik, Popmusik, Latin Rock

Taktart: 4/4 – Takt

Geschwindigkeit: 30-40 TPM (120-160 bpm)

Herkunft: Kuba

Entstehungszeit: 1950er Jahre

Cha Cha Cha, manchmal auch Cha Cha oder Chachachá genannt, ist ein Gesellschafts- und Turniertanz, der paarweise getanzt wird. Man unterscheidet zwei Arten des Cha Cha Cha, die kubanische Variante und die Variante des Tanzsports, die sich in Technik und Figurenrepertoire unterscheiden.
 

Entstehung

Der Cha Cha Cha wurde in den 1950er Jahren von dem Kubaner Enrique Jorrin aus Danzón und Mambo entwickelt. Mitte der 1950er Jahre wurde der Cha Cha Cha von Gerd und Traute Hädrich in Deutschland eingeführt. Jorrín verwendete die Silben „Chachachá“ in einigen Danzóns zur Betonung der Synkope zwischen dem Taktteil 4 und 1 (Zählweise: „Vier-und-eins“).Auf diesen Taktteilen liegt auch die Hauptbetonung der Schritte im Cha Cha Cha. Anstatt des einen langen Schrittes in der Rumba werden hier drei kurze Schritte getanzt. So ist die typische Zählweise 2-3-Cha-Cha-Cha-2-3- usw. , wobei auf „Cha-Cha-Cha“ (4-und-1) der Wechselschritt (auch: Chassé) getanzt wird. Bald war der Cha Cha Cha Modetanz Nr. 1 in Nordamerika. 1957 hielt er Einzug auf einem Kongress des Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverbandes, seit 1961 gehört er zu den Lateinamerikanischen Tänzen des Welttanzprogramms.

 
Rhythmus und Musik 

Der Cha Cha Cha basiert auf dem Viervierteltakt. Er wird normalerweise bei 32 Takten pro Minute getanzt, kann aber von 30 bis 34 Takten pro Minute variieren. Als Musik kommt die klassische lateinamerikanische Musik, moderne Popmusik – die nicht unbedingt lateinamerikanisch orientiert sein muss – sowie die Latin Rock-Richtung der Rockmusik in Frage.

Technik

Turniertanz

Die Technik dieser Variante entspricht dem allgemeinen Bild der Lateinamerikanischen Tänze. Grundsätzlich werden alle Schritte auf dem Ballen angesetzt, bei den langsamen Schritten (Schlag 1 2 3 im Takt) wird dann das Knie durchgedrückt und die Ferse abgesenkt (flacher Fuß). So entsteht – ähnlich wie in der Rumba – die charakteristische Hüftbewegung. Es gibt etliche Technikbücher, welche die Standardisierung der Figuren begründet haben. Das wichtigste ist: Walter Laird, Technique of Latin Dancing.

Kubanische Variante

Technik und Figurenrepertoire dieser Variante orientieren sich stark an der modernen Salsa. Die Schritte werden nicht auf dem Ballen sondern auf dem ganzen Fuß gesetzt, beim Wechselschritt verlasen die Füße nicht den Boden sondern „schleifen“ darüber. Der Grundschritt ist darüber hinaus mehr vor- und rückwärts als seitwärts orientiert. Die Figuren werden weniger ausladend und effektvoll getanzt als in der Turniervariante.