| News / 14.12.2011 | ||
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Geschichte des Tanzes
Jive
| Jive |
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Technik: Latein Art: Gesellschaftstanz, Turniertanz, Paartanz Musik: Rock´n´Roll, Popmusik Taktart: 2/4 Takt Geschwindigkeit: 32-44 TPM (128-176 bpm) Herkunft: USA Entstehungsjahr: 20. Jahrhundert
Geschichte
Jive ist eine Bezeichnung für einen Tanz, der vielfältige
verwandte Vorläufer afroamerikanischen Ursprungs hat. Dazu gehört zu Beginn der
1930er Jahre Lindy Hop, Bues Swing, in den 1940ern der Boogie-Woogie, Jitterbug
gefolgt in den 1950ern vom Rock´n´ Roll. Charakteristisch für alle diese
Tanzformen war und ist heute noch die stimulierende Musik. Amerikanische
Soldaten brachten die in den USA beheimateten Tänze um 1940 nach Europa, wo sie
bei der Jugend schnell sehr beliebt wurden. Der Boogie wurde nach dem Krieg zur
dominierenden Musik. Als artfremder, ordinärer Tanz fand er aber nicht nur
Freune. Tanzpapst Alex Moore äußerte sich, dass er nie zuvor etwas
„Grässlicheres“ gesehen hatte. Englische Tanzlehrer entwickelten, mit etwas
langsamerer Musik, den eleganten und noch lebendigen Jive. 1968 wurde er als
fünfter Turniertanz zu den lateinamerikanischen Tänzen aufgenommen, seit 1976
gehört der Jive zum Welttanzprogramm. In England erfreut sich ein anderer Jive
großer Beliebtheit. Anstelle der üblichen sechs Beats wird der Modern Jive wie
der Lindy Hop auf acht Beats getanzt und bietet viele schnelle komplexe
Figuren, die man sonst nur im Discofox kennt. Charakteristik Der Jive bringt robuste Lebensfreude zum Ausdruck. Es gibt nicht die klassischen Rumba-Hüften, sondern Merengue-Hüften, die genau umgekehrt gehen. Hierbei wird links eine Hüfte getanzt, wenn der rechte Fuß belastet wird und auch umgekehrt. Bei Rumbahüften wird auf dem Standbein die Hüften getanzt. Die Schritte im Jive werden über den Ballen angesetzt und zwar über die Innenkante des Fußes. Wegen der vielen Figuren wird der Jive häufig in der offenen Tanzhaltung getanzt. Aus diesem Grund gibt der Herr meist die linke und die Dame die rechte Hand. Charakteristisch sind die offenen Figuren für die Dame. Eine enge Verwandtschaft besteht zum Boogie-Woogie-Tanz und zum Rock´n´Roll-Tanz, der in einem eigenen Kapitel des Welttanzprogramms ausführlich beschrieben wird. |


